Monat: August 2007

Die Party ist zu Ende

Die Party ist zu Ende

Von Jürg Altwegg, Genf

Eine Million Mal illegal heruntergeladen? „Les Bronzés 2“

21. August 2007
Für die Informatiker der Autorenverbände und der Musikindustrie ist der Urlaub ausgefallen. Auf Hochtouren arbeiten sie an der Software, mit der sie im Netz Jagd auf die Piraten machen wollen: Die Party ist zu Ende, nach der Sommerpause wird das illegale Downloaden sehr viel gefährlicher. Im Juni hatte der Conseil d’Etat, Frankreichs oberstes Verwaltungsgericht und zuständig für die Einhaltung der Verfassung, grünes Licht für die breite und systematische Fahndung im Internet signalisiert und die „Comission Nationale de l’Informatique et des Libertés“ (CNIL) ausgehebelt. Die CNIL, die sich um die Wahrung der Freiheit und den Schutz der Privatsphäre im Internet bemüht, hatte während Jahren erfolgreich gegen die effiziente Verfolgung der Internetpiraten gekämpft.

Seit dem Urteil des Conseil d’Etat sind Musikindustrie und Autorenverbände im Begriff, ihre eigene Polizei im Internet zu organisieren. Beobachtet werden 10.000 verschiedene Musikstücke und Filme. Die Auswahl soll regelmäßig den Trends im Netz angepasst werden. Wer einen dieser Titel zum Nulltarif aus dem Netz holt, gerät ins Fadenkreuz der Fahnder. Diese bleiben ihm zwei Wochen lang auf den Fersen und verfolgen systematisch alle seine Spuren im Cyberspace. Wenn der Pirat in diesem Zeitraum fünfhundert Downloads vornimmt, wird er angeklagt und zur Kasse gebeten. Der Sünder muss den handelsüblichen Preis und zusätzlich einen nicht allzu hohen Schadensersatz bezahlen. Falls sein Diebstahl geistigen Eigentums noch größere Ausmaße annimmt, wird er auch strafrechtlich verfolgt: Er muss mit einer Buße, die bis zu 300.000 Euro betragen kann, und maximal drei Jahren Gefängnis rechnen. Sind mehrere Personen beteiligt, werden noch bedeutend härtere Strafen möglich. Die Internetanbieter müssen die Namen der Ertappten umgehend herausrücken. Continue reading „Die Party ist zu Ende“

MSN Messenger deaktivieren oder entfernen

Eine etwas nervige Neuerung unter Windows XP ist der Messenger. Dieser wird automatisch gestartet und fragt einen ständig, ob man sich nicht endlich beim Microsoft-Dienst Passport anmelden will. Es gibt zwei Wege diesen ihn loszuwerden.

1. Möglichkeit – Den Messenger deaktivieren

Dazu muss der Messenger geöffnet werden. Dann im Menü Extras -> Optionen Im sich öffnenden Fenster ‚Einstellungen‘ anklicken. Hier die Häkchen bei den Einträgen ‚Dieses Programm ausführen, wenn Windows gestartet wird‘ und ‚Dieses Programm im Hintergrund ausführen‘ entfernen. Der Messenger wird jetzt nicht mehr automatisch beim Systemstart aktiviert.

2. Möglichkeit – Messenger vollständig entfernen

Dazu: Start -> Ausführen -> RunDll32 advpack.dll,LaunchINFSection %windir%INFmsmsgs.inf,BLC.RemoveNach Klick auf ‚OK‘ wird der Messenger vollständig aus Windows XP entfernt. Sollte der Messenger doch wieder gebraucht werden, muss er bei Microsoft heruntergeladen werden.

Quelle: http://wiki.winboard.org

Automatisches Login per USB-Stick

Pro-Linux präsentiert Ihnen heute den Artikel »Automatisches Login per USB-Stick«, eine Methode, sich mit einem USB-Stick anstatt mit Login-Name und Passwort anzumelden.Ziel dieses Artikels ist es, sich durch einen USB-Stick zu identifizieren und danach automatisch eingeloggt zu werden, inklusive Start der grafischen Benutzeroberfläche. Die Methode erinnert an eine Vorgehensweise, die wir im April 2007 vorgestellt haben, ist aber nicht identisch. Sie baut auf einem anderen, möglicherweise ähnlichen Projekt auf.

In seinem Artikel »Automatisches Login per USB-Stick – Login für mehrere Benutzer mit pamusb beschreibt Jan Hofmann die Einrichtung dieses System – von der Installation des PAM-Moduls pam_usb bis zur Integration in die Init-Skripte und die Display-Manager kdm und gdm. Auch wenn der Artikel lang ausgefallen ist, ist er nicht kompliziert. Die Gefahr, sich aus dem System auszusperren, ist allerdings gegeben. Man sollte daher eine Rettungs-CD bereithalten, mit der man nötigenfalls den Ursprungszustand wieder herstellen kann.

Gesendet von hjb am So, 12. Aug 2007 um 23:44 /Pro Linux