Monat: Juni 2007

Frauen gehen eher fremd als Männer

Die Frau monogam, der Mann promisk? Die gängigen Klischees über das sexuelle Verhalten der Geschlechter sind Unsinn. US-Forscher haben jetzt herausgefunden: Das weibliche Geschlecht zieht es stark zu wechselndem Beischlaf hin.

Frauen sind bei der Wahl ihrer Partner mindestens so vielfältig, wendig, promisk und beweglich wie Männer. Eine jetzt erschienene Studie aus den USA belegt sogar das Gegenteil des allgemein gültigen Geschlechterklischees „Frauen sind treu – alle Männer Hallodris“. Die Forscher Todd Shackelford und Aaron Goetz behaupten: Frauen gelüste es häufiger als Männer, die verführerischsten Angebote auszukosten. Für diese Verkehrung in der Geschlechterwelt gibt es gute Gründe. Das Betrugsverhalten von Männern und Frauen folge „evolutionär vorgegebenen Mustern“, schreiben die US-Forscher im Fachmagazin „Current Directions in Psychological Science“.

Die Forscher haben 500 Paare in den USA befragt. Das Ergebnis verblüfft: „Je häufiger die Partner getrennte Wege gingen, sei es auch nur für einen Tag, desto mehr stieg das sexuelle Verlangen der Männer, desto mehr Samenzellen produzierten sie, und desto ausgeprägter war die Bereitschaft der Männer, notfalls mit Gewalt ihre vermeintlichen Rechte einzufordern“, schreibt Shackelford. Continue reading „Frauen gehen eher fremd als Männer“

15 Jahre Mobilfunk: Das Handy kommt in die Jahre

Düsseldorf (dpa) – Wer erinnert sich nicht mit Schmunzeln an jene Jahre, als man für das Handy noch Muskelkraft benötigte, um es hoch zu wuchten. Dabei war der «Knochen» des US-Herstellers Motorola mit rund einem halben Kilogramm Gewicht schon ein schlankes Baby im Vergleich zu seinen klobigen und unhandlichen Brüdern der analogen C-Netze.

Mit dem Startschuss des digitalen Mobilfunks 1992 kamen die Geräte, die heute nur noch in Technikmuseen zu bestaunen sind oder den Archiven der Betreiber lagern, in Deutschland auf den Markt. Am 30. Juni feiert der digitale Mobilfunk seinen 15. Geburtstag. Das Handy kommt allmählich in die Jahre.Alles begann mit gerade einmal 5000 Teilnehmern, zuerst D2-Privat von Mannesmann (heute Vodafone) und wenig später D1, der Telekom- Tochter DeTeMobil. Eigentlich sollte der kommerzielle Startschuss bereits ein Jahr früher fallen, aber es fehlten die Geräte – ähnlich wie eine Dekade später beim Start der neuen Mobilfunkgeneration UMTS. Continue reading „15 Jahre Mobilfunk: Das Handy kommt in die Jahre“

Mobilkom verliert Stadt Wien als Kunden

T-Mobile war Bestbieter bei der Ausschreibung der Mobilfunk-Verträge der österreichischen Hauptstadt.

 

(Wien, 18.6.2007) Ab 10. September ertönt unter der Telefonnummer 0664 8118 ein Störsignal. Wer allerdings statt der 0664 ein 0676 wählt, bekommt ein Freizeichen. Die Stadt Wien wechselt ihren Mobilfunkanbieter. Statt wie bisher auf A1, dem Netz der Mobilkom Austria, telefonieren Bürgermeister Michael Häupl und seine Mitarbeiter künftig mit T-Mobile.

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Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: „Der neue Vertrag bringt der Stadt Wien große Kostenvorteile und die Umstellung auf das einheitliche Rufnummernkonzept verbessert die mobile Erreichbarkeit der MitarbeiterInnen der Stadt Wien.“ Ende 2006 hatte sich T-Mobile Austria im Ausschreibungsverfahren der Stadt Wien als Bestbieter für die Mobilfunk-Verträge der Stadt Wien positioniert.

7.400 Mitarbeiter unter 0676 8118 erreichbar
Eine ganze Stadt unter einer Nummer: 7.400 Mitarbeiter der Stadt Wien sind ab 10. September unter der einheitlichen Telefonnummer 0676 8118 erreichbar, die um die persönliche Durchwahl ergänzt wird. Zusätzlich zum neuen „Corporate Number“-Konzept können die Mitarbeiter auch eine private Nutzung anmelden. Mit einem Gerät und zwei Nummern telefonieren sie dabei zum besonders günstigen Privat-Tarif – und können ihre Firmennummer außerhalb der Dienstzeit auch entsprechend auf die persönliche Mailbox umleiten.

Nicht nur die Telefonate, auch ein Teil der Datenkommunikation wird mit T-Mobile mobil. In über 1.000 Fällen nützt die Stadt Wien die Möglichkeit, auch außerhalb der Behörden, die Dienstleistungen für die Bevölkerung online zu erbringen. Bis zum 9. September wird die Stadt Wien einen Parallelbetrieb zwischen dem bisherigen Anbieter und T-Mobile durchführen. Die offizielle Umstellung aller Nummern ist für die Nacht vom 9. auf den 10. September geplant.

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